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REGELN UND BEGRIFFE
12:32 20.09.2006
Spiel "EISHOCKEY" – Neue Regeln

Spiel
Mit der Einführung der Regeländerungen des Internationalen Eishockeyverbandes IIHF kommen auf die Vereine, Funktionäre, Trainer, Spieler sowie Schiedsrichter und natürlich die Zuschauer vielfältige Veränderungen zu.
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08:32 22.08.2006
Entscheidende Regeländerungen im Eishockey

Entscheidende Regeländerungen im Eishockey
Schneller und attraktiver sollen die neuen Regeln das Hockey machen. ÖEHV-Referent Tony Haas fasste für unseren Kooperationspartner KTZ die wichtigsten Neuerungen zusammen.
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22:18 05.03.2006
Eishockey Spielregeln

Ein Eishockeyspiel dauert netto (effektive Spielzeit) 60 Minuten (3 Drittel mit je 20 Minuten). Da bei jeder Spielunterbrechung die Uhr angehalten wird, dauert ein Eishockeyspiel jedoch brutto meist erheblich länger. Die durchschnittliche Bruttospielzeit eines Drittels variiert jeweils zwischen ca. 30 und 40 Minuten. Zwischen den Dritteln finden 15-minütige Pausen statt. Daher dauert ein normales Eishockeyspiel zwischen zwei und zweieinhalb Stunden.
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22:14 05.03.2006
Abseits - Die Eishockey-Regel ((IIHF-Regel 450/ 451)

Abseits (IIHF-Regel 450/ 451) liegt vor, wenn sich ein oder mehrere angreifende Spieler mit beiden Schlittschuhen im gegnerischen Verteidigungsdrittel befinden, bevor der Puck die blaue Linie komplett überschritten hat und diese dort den Puck spielen. Zur Vermeidung eines Abseits darf sich also im Augenblick, in dem der Puck die blaue Linie überquert, zwischen dem angreifenden Spieler und der gegnerischen Torlinie kein weiterer Spieler der angreifenden Mannschaft befinden. Es gilt nicht als Abseits, wenn ...
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13:40 12.03.2006
Bully - "face off"

Als Bully (engl. face off) wird der Anstoß beim Eishockey bezeichnet.
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14:53 12.03.2006
Strafen

Strafen werden vom Schiedsrichter unter anderem für folgendes Verhalten ausgesprochen: Behinderung (interference); Beinstellen (tripping); Hoher Stock (high-sticking); Haken (hooking); Angriff gegen das Knie(kneeing); Spielverzögerung (delay of game, z.B. absichtliches Verschieben des Tores); unkorrekte Ausrüstung (z.B. Spielen mit gebrochenem Stock oder Spielen ohne Helm); Stockschlag (slashing); Stockstich (spearing); Stockendstoss (butending); Bandencheck (boarding); Cross-Check (auch Stock-Check); Check von hinten (checking from behind); Check gegen den Kopf (checking to the head); Ellbogencheck (elbowing); zu viele Spieler auf dem Eis (Wechselfehler / too many men on ice); Unsportliches Verhalten (z.B. bei Schwalben, unsportsmanlike conduct); Übertriebene Härte (roughing); Unerlaubter Körperangriff (charging); Schiedsrichterkritik (misconduct); Halten (Holding).
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14:50 12.03.2006
Strafschuss - Penalty Shot

Hierbei darf sich der ausführende Spieler von der Mittellinie aus allein auf den Torhüter zubewegen und versuchen, ein Tor zu erzielen. Er darf sich dabei nicht rückwärts bewegen. Der Strafschuss endet nach dem ersten Schuss.
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14:47 12.03.2006
Auszeit - Time-Out

Jede Mannschaft kann pro Spiel eine Auszeit von 30 Sekunden nehmen.
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14:45 12.03.2006
Überzahl-Spiel - Power-Play

Wird gegen eine Mannschaft eine Bankstrafe ausgesprochen, so hat die bestrafte Mannschaft für die Zeit der Strafe einen Spieler weniger auf dem Eis. Die nicht bestrafte Mannschaft hat demnach eine 5:4–Überzahl, die bestrafte Mannschaft eine Unterzahl. Wird eine weitere Strafe gegen das reduzierte Team ausgesprochen, dann führt dies zu einer 5:3–Überzahl. Es können jedoch nicht weniger als 3 Feldspieler pro Mannschaft auf dem Eis sein, auch wenn mehr als 2 Strafen pro Mannschaft ausgesprochen werden.
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13:45 12.03.2006
Unerlaubter Weitschuss - "Icing"

Dies ist der Fall, wenn der Puck direkt oder indirekt (über die Bande) die rote Mittellinie und die gegnerische Torlinie überschreitet. Dann wird abgepfiffen und es gibt Bully in der gegenüberliegenden Endzone. Diese Regel findet keine Anwendung, wenn die Scheibe durch den Torraum geschossen wird oder bei Spiel in Unterzahl. Außerdem wird auch nicht auf Icing entschieden, wenn ein verteidigender Spieler die Möglichkeit hat, selbst den Puck zu spielen oder durch den Torhüter vor der Linie (zur Spielbeschleunigung) gestoppt wird.
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Entscheidende Regeländerungen im Eishockey
Entscheidende Regeländerungen im Eishockey

Schneller und attraktiver sollen die neuen Regeln das Hockey machen. ÖEHV-Referent Tony Haas fasste für unseren Kooperationspartner KTZ die wichtigsten Neuerungen zusammen.

Das wird bei Spielern und Fans für ordentliche Verwirrung sorgen: Der internationale Verband IIHF hat einige einschneidende Regeländerungen beschlossen, die mit sofortiger Wirkung auch in Österreich umgesetzt werden.

Logischerweise sind selbst die Cracks noch nicht mit allen Regeln vertraut, so musste Schiri Tony Haas beim Test KAC gegen Malmö eine kleine Einschulung vornehmen. Dennoch gab es beispielsweise jede Menge Strafen wegen Spielverzögerung, besagt doch die neue Regel, dass jeder Spieler, der den Puck aus dem Spielfeld schießt, mit zwei Minuten zu bestrafen ist. Also beispielsweise auch ein Stürmer, dem ein Schlenzer über die Bande abreißt.

Haas, Regelreferent des ÖEHV, hat für die KTZ die wichtigsten Änderungen zusammengefasst. "Alles in allem kann man festhalten: Das Spiel wird schneller, attraktiver spannender, es wird weniger Unterbrechungen geben. Und die Top-Cracks sollen vor Haken, Halten und Behinderung geschützt werden", so der Kärntner.

* Goalie-Ausrüstung
Prohaska, Verner & Co. aufgepasst: Die Fanghandschuhe (38,1 cm Länge und 20,32 cm Breite) und die Schoner (28 cm breit) werden kleiner. Überhaupt werden alle Maße exakt an die NHL angeglichen. Getönte oder colorierte Visiere sind verboten. U18-Cracks müssen mit Vollgesichtsschutz und Nackenschutz spielen, bei U20-Spielern sind Vollgesichtsschutz oder Visier und Mundschutz obligatorisch - maßgebend ist der Jahrgang, nicht das Alter.

* Vermessungsantrag
Stellt ein Team, das in doppelter Unterzahl spielt, in den letzten 2 Minuten oder während der Verlängerung einen Vermessungsantrag, wird ein Strafschuss verhängt, wenn sich der Gegenstand als korrekt erweist, da die Strafe nicht verbüßt werden könnte.

* Face-offs
Die gibt es in den Endzonen nur mehr an einem der beiden Endanspielpunkte, in der Neutralen Zone an den Anspielpunkten bzw. an einer Stelle der gedachten Linie dazwischen.

* Unerlaubter Weitschuss
Die Aktion des Torhüters wird nun miteinbezogen. Verlässt er seinen Torraum und bewegt sich in Richtung des Pucks, wird auf "Kein Icing" entschieden. Geändert wurde auch die Entscheidung, wenn der Puck durch den Torraum geht: Dann wird das Icing gepfiffen.

* Penalty
Die Strafenamnestie beim Tor durch einen Penalty/Strafstoß wurde im neuen Regelbuch gestrichen. Erhält also ein in Minderheit spielendes Team ein Penaltytor, werden dadurch keine Strafen mehr gelöscht.

* Wahlrecht
Das Wahlrecht auf eine Kleine Strafe bei einem verhängten Strafschuss wurde ebenfalls gestrichen, nun muss immer der Penalty-shot ausgeführt werden.

* Strafen gegen den Goalie
Wird ein Torhüter bestraft, muss diese Strafe nun von einem Spieler verbüßt werden, der sich zum Zeitpunkt der Spielunterbrechung auf dem Eis befand.

* Stockendstoß/Stockstich
Auch ohne Verletzung ist eine Matchstrafe möglich.

* Eigentor
Laut neuer Regel ist ein Eigentor während einer angezeigten Strafe gültig.

* Obszöne Gesten
Bedient sich ein Spieler oder Team-Offizieller irgendwann, irgendwo inner- oder außerhalb der Spielfläche irgendjemandem gegenüber einer obszönen Gestik, erhält er eine Matchstrafe.

* Doppelte Sünder
Beim widerrechtlichen Verlassen der Strafbank hagelt es zwei kleine Strafen und zwei Spieldauerdiszis.

* Reklamieren
Wenn sich der Kapitän über eine Strafe beschwert bzw. ohne Aufforderung des Schiris von der Spielerbank kommt, erhält er eine Zehn-Minuten-Diszi.

* Handspiel
Nimmt ein verteidigender Spieler den Puck mit den Händen aus dem Torraum vom Eis auf, wird ein Penalty verhängt. Wurde der Torhüter vom Eis genommen, wird auf Tor entschieden.

* Schwalben/Simulanten
Ein Spieler, der sich offensichtlich fallen lässt oder eine Verletzung vortäuscht, wird mit zwei Strafminuten belegt."

* Spielverzögerung
Schießt irgendein Spieler den Puck direkt aus dem Spielfeld, muss eine Kleine Strafe wegen Spielverzögerung ausgesprochen werden. "Direkt" beinhaltet beispielsweise auch einen Schlenzer auf die eigene Spielerbank oder einen abgerissenen Torschuss, der über die Bande geht.

* Sicherheit
Teamarzt oder Pflegepersonal dürfen nun bei einer Spielunterbrechung ohne Aufforderung des Schiris das Eis betreten, um den verletzten Spielern Hilfe zu leisten.

* Tor
Ein Treffer ist gültig, wenn sich ein angreifender Spieler im Torraum befindet, aber den Torhüter in keiner Weise behindert.

Th. Martinz/KTZ

08:32 22.08.2006



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