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ICING
13:45 12.03.2006
Unerlaubter Weitschuss - "Icing"

Dies ist der Fall, wenn der Puck direkt oder indirekt (über die Bande) die rote Mittellinie und die gegnerische Torlinie überschreitet. Dann wird abgepfiffen und es gibt Bully in der gegenüberliegenden Endzone. Diese Regel findet keine Anwendung, wenn die Scheibe durch den Torraum geschossen wird oder bei Spiel in Unterzahl. Außerdem wird auch nicht auf Icing entschieden, wenn ein verteidigender Spieler die Möglichkeit hat, selbst den Puck zu spielen oder durch den Torhüter vor der Linie (zur Spielbeschleunigung) gestoppt wird.
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Unerlaubter Weitschuss - "Icing"

Dies ist der Fall, wenn der Puck direkt oder indirekt (über die Bande) die rote Mittellinie und die gegnerische Torlinie überschreitet. Dann wird abgepfiffen und es gibt Bully in der gegenüberliegenden Endzone. Diese Regel findet keine Anwendung, wenn die Scheibe durch den Torraum geschossen wird oder bei Spiel in Unterzahl. Außerdem wird auch nicht auf Icing entschieden, wenn ein verteidigender Spieler die Möglichkeit hat, selbst den Puck zu spielen oder durch den Torhüter vor der Linie (zur Spielbeschleunigung) gestoppt wird.

Icing ist ein Begriff im Eishockey und wird im Deutschen mit „Unerlaubter Befreiungsschuss“, „Unerlaubter Befreiungsschlag“ oder „Unerlaubter Weitschuss“ übersetzt. „Unerlaubter Befreiungsschuss“ ist dabei der Begriff, der in der offiziellen Übersetzung der IIHF-Regeln verwendet wird.

Wenn ein Spieler, ohne die Mittellinie überquert zu haben, den Puck über die verlängerte Torlinie schießt, nennt man dies Icing. Nach den internationalen Regeln der IIHF pfeift ein Linienrichter das Spiel in einem solchen Fall sofort nach Überschreiten des Pucks über die Torline ab und es gibt ein Bully im Verteidigungsdrittel der für das Icing verantwortlichen Mannschaft. Bei Spiel in Unterzahl oder wenn der Puck durch den Torraum geht, findet diese Regel keine Anwendung. Diese Anwendung wird auch "No-Touch-Icing" oder "Automatic Icing" genannt.

Von den internationalen Regeln abweichend wird beim so genannten "Touch-Icing" verfahren. Hierbei pfeift der Linienrichter das Spiel erst ab, wenn ein Spieler der verteidigenden Mannschaft den Puck berührt hat. Erreicht ein Spieler der angreifenden Mannschaft den Puck zuerst, geht das Spiel ohne Unterbrechung weiter. Diese Regelabweichung wird vor allem in Nordamerika (unter anderem in der National Hockey League) angewandt und soll zu einem schnelleren Spielablauf führen. Sie ist jedoch sehr umstritten, da vielfach die Ansicht vertreten wird, das Touch-Icing provoziere schwerere Verletzungen. So wird etwa die tödliche Verletzung des damaligen tschechoslowakischen Nationalverteidigers Ludek Cajka 1990 infolge eines Touch-Icings von den Kritikern angeführt.

Aktuell haben fast alle europäischen Profiligen und fast alle Amateurligen das "Touch-Icing" abgeschafft und in Nordamerika wird intensiv über die Abschaffung auch für die NHL diskutiert, nachdem beispielsweise die American Hockey League das No-Touch-Icing schon erfolgreich eingeführt hat.

Einen anderen Weg geht jedoch die tschechische Extraliga, die ab der Saison 2005/06 wieder nach der Touch-Icing-Regel verfahren will.

13:45 12.03.2006



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