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PUNKTEREGELUNG
20:37 13.09.2007
EBEL-Punkteregelung

Mit der Einführung einer Spieler-Punkteregelung hat die Erste Bank Eishockey Liga in Zusammenarbeit mit den EBEL-Vereinen ein Novum nicht nur im österreichischen Eishockey geschaffen. Neben der Qualitätssteigerung bei Transferkarten-Spielern kommt die neue Regelung vor allem dem Nachwuchs zugute.
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EBEL-Punkteregelung
Mit der Einführung einer Spieler-Punkteregelung hat die Erste Bank Eishockey Liga in Zusammenarbeit mit den EBEL-Vereinen ein Novum nicht nur im österreichischen Eishockey geschaffen. Neben der Qualitätssteigerung bei Transferkarten-Spielern kommt die neue Regelung vor allem dem Nachwuchs zugute.  

Der Einführung des Punktesystems vorausgegangen waren die Problematik der Transferkarten-Spieler Limitierung im Zusammenhang mit dem ‚Bosman-Entscheid‘ des Europäischen Gerichtshofs, der auch im österreichischen Eishockey zu berücksichtigen ist, sowie die Suche nach neuen Möglichkeiten, den österreichischen Eishockey-Nachwuchs zu fördern.

Transferkarten-Spieler – Qualität statt Quantität

Bisher gab es in der Erste Bank Eishockey Liga eine vorgegebene Anzahl an verfügbaren TK-Spielerplätzen. Durch die EBEL-Punkteregelung gibt es hinsichtlich der TK-Spielerplätze keine Einschränkungen mehr, wobei durch die Regulierung der Maximalpunktezahl am 22-Mann-Spielbericht und einer automatischen Zuweisung vom Punktewertmaximum (4 Pkt.) an einen TK-Spieler eine sportliche und wirtschaftliche Lösung gefunden.

Nachwuchs - vom „Einsatz“ am Spielbericht zu mehr Eiszeiten

Neben der Abschaffung der Limitierung der TK-Spielerplätze wurde hinsichtlich der Nachwuchsförderung erstmals eine Regelung für Nachwuchsspieler getroffen. Betreffend den Kader-Maximalwert am 22-Mann-Spielbericht gibt es eine Limitierung der Maximalpunktewerte in den Alterskategorien ab U-24 (Jahrgang 1984) und jünger. Weiter ist am Spielbericht in der kommenden Saison 2007/08 Platz für zumindest fünf U-24 Spieler (Jahrgang 1984 und jünger). Ebenfalls zugute kommt dem Nachwuchs die neue Farm- bzw. Zweitteamregelung, wo in Zukunft anstatt bisher fünf jetzt acht Spieler ins EBEL-Team berufen werden können.

EBEL-Punkteregelung als Vorstufe zum ‚Salary Cap‘

Die Erste Bank Eishockey Liga Punkteregelung ist in wirtschaftlicher Hinsicht eine Vorstufe zum so genannten ‚Salary Cap‘, der – speziell in nordamerikanischen Profiligen - Gehaltsobergrenzen regelt. Diese Obergrenzen könnten in Zukunft mit den Punktewerten verbunden werden, um den EBEL-Vereinen weiterhin eine ökonomische Basis zu schaffen.

Punkteregelkatalog – Zusammenfassung

Die Spielerbewertung erfolgt durch alle EBEL-Vereine. Der ermittelte Punktwert (Skala min=1 | 1,5 |….| 4=max) ergibt sich aus dem Mittelwert, wobei der höchste und niedrigste Wert nicht berücksichtigt wird und ab ,25 bzw. ,75 aufgerundet wird.

Transferkartenspielern werden automatisch 4 Punkte zugewiesen. U-22 Spielern (Jahrgang 1986 und jünger) wird automatisch 1 Punkt zugewiesen, U23-Spieler haben max. 1,5 Punkte, U24-Spieler max. 2 Punkte. Der Punktewert eines Spielers gilt für die gesamte Saison.

Das Punktemaximum am 22-Mann-Spielbericht beträgt 65 Punkte. Im Falle einer Sperre eines Spielers reduziert sich die max. Punkteanzahl um den Punktwert des Spielers für die Dauer der Sperre.

Die letzte Entscheidungsinstanz ist eine eigens für die Punkteregelung eingerichtete Bewertungskommission.

20:37 13.09.2007



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